Welche Kosten entstehen bei der Bauplanung?
Die Kosten für die Bauplanung richten sich nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI).
In der HOAI werden die verschiedenen Leistungsphasen der Bauplanung hinsichtlich des Leistungs- und Vergütungsumfangs geregelt. Darüber hinaus können weitere Leistungen beauftragt werden oder nicht erforderliche Leistungen und Leistungsphasen aus dem Auftragsumfang entnommen werden. Auch kann die Vergütung als Festpreis vereinbart werden, damit haben Sie die Planungskosten immer im Blick, ohne unerwartete Mehrkosten befürchten zu müssen.
Das erste Beratungsgespräch bei uns ist grundsätzlich kostenfrei. Erst nachdem die Aufgabenstellung und der Leistungsumfang klar definiert wurde, erstellen wir Ihnen ein unverbindliches Angebot, welches auf Ihr Vorhaben angepasst ist.
Weitere Informationen zur HOAI erhalten Sie hier:
Welche Vorteile bietet eine freie Bauplanung?
Durch die freie Bauplanung erhalten Sie eine individuell auf Sie zugeschnittene Gebäudeplanung, welche Gestaltung, Funktionalität und Kostentransparenz vereint. Im Gegensatz zu Bauträger- oder Fertighausunternehmen sind wir nicht in den Verkauf von Bauleistungen eingebunden und bieten Ihnen somit jederzeit eine neutrale und auf Ihr Projekt orientierte Planung und Beratung. Auch planen wir Ihr Eigenheim mit Weitsicht und Nachhaltigkeit, damit Sie auch nach vielen Jahren noch ein Gefühl der Moderne und des Wohlbefindens verspüren.
Ein weiterer Vorteil ist die fachkundige Bauleitung und Bauüberwachung während der Ausführungsphase, wodurch Mängel und Ausführungsfehler frühzeitig erkannt und behoben werden können.
Nicht zu vernachlässigen ist zudem unsere Erfahrung im Umgang mit den Ausführungsunternehmen und der damit verbundenen Baustellenkoordination, wodurch ein reibungsloser Bauablauf realisiert wird.
Wie viel Zeit wird für die Planung eines Wohnhauses benötigt?
Die Zeit ist für viele Bauherren / Bauherrinnen ein entscheidender Faktor, da eine lange Bauzeit oft höhere Kosten bedeutet.
Um eine gut abgestimmte Planung zu erzielen, benötigt es jedoch eine Weile. Bereits im Anfangsstadium der Bauplanung sollten wichtige Details und Gestaltungselemente geklärt werden, damit diese später auch umsetzbar sind. Es hilft niemandem eine schnelle Baugenehmigung für den Baustart zu erhalten, wenn im Anschluss Bau- oder Planungsänderungen viel Zeit und Geld kosten. Wir empfehlen bereits vor Abschluss des Bankdarlehens mit uns in Kontakt zu treten, da wir Ihnen ohne hohe Kosten bereits eine erste Vorplanung inkl. Kostenschätzung an die Hand geben können. Damit können Sie auf Ihre Bank zugehen und den Budgetrahmen fixieren. Selbstverständlich werden in der Vorplanung auch Ihre finanziellen Möglichkeiten berücksichtigt. Sobald das zur Verfügung stehende Baubudget final geklärt ist, kann in die Genehmigungsplanung gestartet werden. Als Zeitraum zwischen dem Ersttermin und dem Erhalt der Baugenehmigung empfehlen wir, 7 - 12 Monate einzuplanen. In dieser Zeit erstellen wir zusammen mit Ihnen die Entwürfe und Bauantragsunterlagen und ziehen ggf. erforderliche Fachplaner wie Statiker, Archäologen oder Energieberater etc. hinzu. Im Planungszeitraum ist für Sie auch ausreichend Zeit, Bemusterungen der Baustoffe und Inneneinrichtung durchzuführen, welche wir dann gemeinsam in die Planung einfließen lassen.
Ist ein frei geplantes Eigenheim teurer als das Haus vom Fertighausanbieter bzw. Bauträger?
Sowohl ein Fertighaus, als auch das frei geplante Haus bieten gewisse Vor- und Nachteile. Unsere Erfahrung zeigt, dass Fertighäuser oder schlüsselfertige Häuser von Bauträgern nicht kostengünstiger sind, als frei geplante Gebäude. Grund hierfür ist die individuelle Planung, wodurch Grundstückseigenschaften, Raumprogramm und Flächenoptimierung eng aufeinander abgestimmt werden. Damit werden schon bei der Planung Wechselwirkungen und Gebäudeeigenschaften so geplant, dass keine zusätzlichen oder nachträglichen Kosten anfallen. Oft sind vermeintlich günstige Angebote mit nachträglichen Mehrkosten, Zusatzleistungen oder schlechterer Ausführungsqualität verbunden.
Sollten Sie sich unsicher über die Bauart für Ihr Wohnhaus sein, beraten wir Sie gerne zu den verschiedenen Varianten, sowie deren Vor- und Nachteile.
Wann ist eine Brandschutzplanung bzw. ein Brandschutznachweis erforderlich?
Grundsätzlich ist die Einhaltung des Brandschutzes für jedes Bauvorhaben nachzuweisen. Bei Bauvorhaben mit geringer Komplexität kann der Brandschutz in den Genehmigungs- und Ausführungsunterlagen berücksichtigt und entsprechend dargestellt werden. Bei komplexeren Bauvorhaben oder Abweichungen von bauordnungsrechtlichen Vorschriften hinsichtlich des Brandschutzes, ist die Erstellung eines Brandschutznachweises / Brandschutzkonzept unverzichtbar. So wird nicht nur gegenüber der Genehmigungsbehörde die Einhaltung des Brandschutzes nachgewiesen, sondern es können auch Kostensparende und funktionale Brandschutzanforderungen in die Planung eingearbeitet werden. Je früher der Brandschutz in die Planung eingearbeitet und berücksichtigt wird, desto besser lassen sich die Anforderungen kostenneutral und ohne Nutzungseinschränkungen umsetzen. Darüber hinaus bietet eine professionelle Brandschutzplanung einen höheren Sicherheitsstandart zum Schutz von Personen und Sachwerten.
Sie haben weitere Fragen rund um das Thema Bauplanung oder Brandschutz?
Gerne können Sie uns telefonisch oder per E-Mail erreichen und wir werden Ihre offenen Fragen beantworten.